Deutsch-dänisches Innovationscluster gestartet

Seit Juli 2015 setzt sich das Projekt FURGY Clean Innovation innerhalb eines grenzüberschreitenden Cluster-Managements für die Stärkung von Innovationen im Bereich Clean Energy ein. Unternehmen aus Schleswig-Holstein und Dänemark können dadurch das regionale Innovations- und Wertschöpfungspotenzial besser nutzen. Ein Schwerpunkt wird auf nachhaltige Strukturen gelegt, um nicht zuletzt Arbeitsplätze zu erhalten und zusätzlich zu schaffen.
Interessierte haben hier die Möglichkeit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und im Optimalfall neue, auch grenzüberschreitende Kooperationen anzubahnen. Es erwarten Sie neben einer Präsentation des Projektes FURGY Clean Innovation Vorträge unter anderem aus den Themenbereichen Systemintegration, Sektorenkopplung, industrielle Energiepartnerschaften sowie Smart Grids. Eine separate Information zu dieser Veranstaltung folgt.
Über einen Zeitraum von vier Jahren wird FURGY Clean Innovation mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Interreg-5a-Programm gefördert. Projektpartner, die in enger Abstimmung jeweils unterschiedliche Schwerpunktthemen bearbeiten, sind die IHK Schleswig-Holstein, das CLEAN Cluster, das Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, der UdviklingsRåd Sønderjylland, die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), Kalundborg Forsyning sowie die Fachhochschule Kiel.
Schleswig-Holstein und Dänemark haben, aufbauend auf den bisherigen Erfolgen der Energiewende, auch zukünftig ein enormes Potenzial für innovative Entwicklungen im Bereich „Clean Energy“, insbesondere in den Bereichen intelligente Energiesysteme, Energieeffizienz und Speicher für die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Auf diesen Gebieten sind in der Region vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aktiv, die oft jedoch mit großen Herausforderungen konfrontiert werden. Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, Hindernisse auszuräumen, mit denen speziell KMU im Aufbau grenzüberschreitender Innovationsprozesse zu kämpfen haben.
Medieninformation der IHK Schleswig-Holstein vom 1. Oktober 2015